Rasen mähen – darauf kommt’s an

Mähen hat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob Rasen sattgrün, dicht und gleichmäßig wächst oder als dünne, fleckige und vermooste Rasennarbe ein eher unschönes Bild abgibt. Vier Punkte, die man beim Mähen unbedingt beachten sollte.

Regelmäßig mähen

Durch das Mähen werden die Gräser zur Bestockung angeregt, sodass pro Quadratmeter mehr Triebe wachsen und die Rasennarbe schön dicht wächst. Wie oft der Rasen gemäht werden muss, hängt vom Wachstum der Gräser ab. Während der Vegetationsperiode im Frühling und Frühherbst ist die Wachstumsrate im Vergleich zu den Sommermonaten beispielsweise deutlich höher – es muss häufiger gemäht werden.

Maximal ein Drittel der Wuchshöhe abschneiden

Damit sich der Rasen vom Mähen schnell erholt, sollten die Gräser nicht die ganze Blattmasse auf einmal verlieren. Rasenfachleute setzen auf die „Drittel-Regel“: Für gesundes Rasenwachstum sollte nie mehr als ein Drittel der gesamten Wuchshöhe abgeschnitten werden.

Präzise und artenspezifische Einstellung der Schnitthöhe

Man sollte beim Mähen eine Schnitthöhe zwischen 3,5 und 5 Zentimetern einhalten, im Schatten liegende Rasenflächen sollte man nicht kürzer als 4,5 Zentimeter mähen. Die exakte optimale Schnitthöhe hängt von der verwendeten Grasart ab und variiert zwischen 1 und 6 Zentimetern. Schneidet man das Gras zu kurz, dünnt die Rasennarbe unweigerlich aus.

Glatter und sauberer Schnitt für gesunden Rasen

Beim Mähen entstehen Tausende offene Schnittflächen, die eine optimale Angriffsfläche für Rasenkrankheiten darstellen. Ein glatter und sauberer Schnitt reduziert diese Angriffsfläche auf ein Minimum und die Schnittflächen verschließen sich schneller.